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Die Nightwolves Triengen sind RIHL-Meister

 

Dieses Jahr kam es nun zu einer Neuauflage des letztjährigen und stets im Best-of-3-Modus ausgetragenen Finals. Mit Triengen und Gersau standen sich einmal mehr die beiden dominierenden Figuren der vergangenen Spielzeiten gegenüber. Aus Trienger Optik verlief der Start in die Finalserie dann aber alles andere als wunschgemäss: In einem hartumkämpften, aber stets fairen ersten Finalspiel setzte es zu Hause eine schmerzhafte 4-7 Niederlage ab.

Weit weniger harzig gestaltete sich Spiel 2, das am vergangenen Freitag in Gersau abgehalten wurde. Gleich zu Beginn der ereignisreichen Partie nahmen die Trienger das Heft in die Hand und erspielten sich einen komfortablen Vorsprung. Auf die Anschlusstore der sich gegen die drohende Niederlage aufbäumenden Gersauer vermochten die Nightwolves stets – mitunter auch mit etwas Fortuna – zu reagieren. Am Ende durften sie sich über einen 9-7 Auswärtssieg und die Aussicht auf ein entscheidendes drittes Finalspiel freuen.

Dieses fand nur wenige Stunden nach dem Freitagsspiel wiederum im schwyzerischen Gersau statt. Trotz zahlenmässiger Unterlegenheit – die Trienger traten mit eineinhalb Blöcken an, während die Gersauer mit deren drei spielten – stand es bis kurz vor Spielhälfte bereits 4-1 für Triengen. Entmutigen liessen sich die Gersauer dadurch aber keineswegs. Im Gegenteil: Sie verwandelten den Rückstand innert weniger Minuten in einen Vorsprung. Dank einer enormen Willensleistung, eines aufopferungsvollen Kampfes und eines fabulös aufspielenden Torhüters vermochten die Nightwolves das Blatt aber noch einmal zu wenden. Als Belohnung für den 10-9 Auswärtssieg durften sie sich zum Meister küren lassen.