Die Wollerauer wurden ihrer Favoritenrolle im Cup-Final gerecht und dürfen den Pokal ein weiteres Jahr in ihre Trophäensammlung stellen.
Als es nach 7 Minuten bereits zum ersten Mal richtig zur Sache ging, hatten die Wollerauer zwar bereits den ersten Treffer auf dem Konto. Bald jedoch auch eine gut gefüllte Strafbank: Für beide Seiten setzte es eine kleine und eine Matchstrafe ab. Den Platz auf dem Spielfeld nutzten die Teams dann für Tore: Den Ausgleich von Escholzmatt beantworteten die Wollerauer ihrerseits mit einem Doppelschlag zum 3:1. Danach nahmen die Wollerauer aber 4 mit weiteren kleine Strafen sich den Wind gleich selber aus den Segeln. Escholzmatt liess sich nicht zweimal Bitten und stellte den Gleichstand bis zum Ende des eine Stunde dauernden Viertels wieder her.
Ab dem zweiten Viertel war wieder mehr von Hockey und Spielfluss zu sehen, dafür bis auf weiteres keine Tore mehr. Bis in den dritten Abschnitt mussten sich Fans und Zuschauer gedulden, ehe Escholzmatt zum ersten Mal in Führung gehen konnte. Das schien die Wende im Spiel zu sein. Mit etwas Glück und einer umstrittenen Tor-Entscheidung kamen die Wollerauer jedoch wieder zum Ausgleich und konnten gar wieder in Führung gehen. Aber auch diese vermochte Escholzmatt noch vor der Pause wiederum zu egalisieren.
So diskutierten die Zuschauer in der dritten Pause bereits, was im Falle eines Unentschieden wäre. Soweit kam es dann allerdings doch nicht. Die Schwyzer konnten sich noch einmal steigern und mit zwei Toren innert 50 Sekunden in der 50. und 51. Minute entscheidend in Führung gehen. Der folgende Boxplay-Treffer nahm den Luzernern die letzt Hoffnung. Das 9:5 hatte dann bestenfalls noch statistischen Wert.
Das Cup-OK bedankt sich herzlich bei Walterswil für die Gastfreundschaft und den beide. Schiedsrichtern für ihren Einsatz.